Über uns

Wir sind eine Gruppe von begeisterten Modelleisenbahnern und haben uns im November 2011 zu einer Interessengemeinschaft zusammengefunden.

Denn wir hatten zwar alle das gleiche Hobby, aber auch alle das gleiche Problem. Wir alle wollten gern eine Modelleisenbahn-Anlage haben, aber niemand von uns hatte für eine komplette Anlage bei sich zu Hause ausreichend Platz.

Und wir hatten auch das Problem, dass jeder von uns sich alleine mit seinem Hobby beschäftigte, aber dringend den Austausch und den Kontakt mit anderen Gleichgesinnten suchte. Denn ein Hobby, das man gemeinsam mit anderen pflegt, die genau so denken, wie man selbst, macht gleich doppelt so viel Spaß. Und es passiert ja auch immer wieder, dass man an einen Punkt gelangt, wo man stöhnt: „Mensch, wär‘ det schön, wenn mir jetz‘ eena saren könnte, warum det nich‘ funktioniert!“ Bei uns ist immer einer da, wenn was nicht läuft.

Modelleisenbahner unter sich haben immer wieder „Querverbindungen“, ganz egal, auf welcher Spurweite sie unterwegs sind. Und durch diese Querverbindungen lernten wir uns kennen. Im ersten Jahr trafen wir uns immer mal wieder, um über unsere Vorstellungen und Ziele zu sprechen. Das Ergebnis dieser vielen Gespräche war dann die Entscheidung, eine transportable Anlage zu bauen, die aus vielen verschiedenen Modulen bestehen sollte.2012 (22) (Medium)

Wir sind ja kein Verein und haben deshalb keine festen Räumlichkeiten. Für unsere Anlage kann es deshalb auch keinen festen Standplatz geben. Also beschlossen wir, dass jedes unserer Mitglieder bei sich zu Hause ein Modul, vielleicht auch zwei oder mehr Module bauen und lagern sollte.

Mehrmals im Jahr würden wir uns dann treffen, um die jeweils schon vorhandenen Module bei diesen Treffen zu einer kompletten Anlage zusammenzubauen.

Natürlich spielte die Spurweite unserer Anlage von Anfang an eine sehr wichtige Rolle. Wir entschieden uns für die Nenngröße TT, weil sie für unsere Bedürfnisse ideal ist. Denn sie braucht mit ihrem Maßstab von 1:120 weniger Platz als die weit verbreitete Nenngröße H0 (1:87) und ist etwas handlicher als die ebenfalls gut bekannte Nenngröße N (1:160).

Damit bei solchen Treffen dann auch wirklich alles passt, mussten natürlich auch unsere Module alle einer bestimmten Norm entsprechen. Wir legten deshalb fest, dass wir unsere Module entsprechend der sogenannten AKTT-Norm bauen. Nähere Informationen zu dieser Norm finden Sie in der Rubrik Technik“.IMG_3368 (Medium)

Diese Norm beruht auf einer Richtlinie für den Modulbau, die vom AKTT, also dem Arbeitskreis TT, herausgegeben wurde. Der AKTT fördert die Entwicklung der Spurweite TT bundesweit. Einige unserer Mitglieder traten deshalb sehr schnell dem AKTT als Mitglieder bei, und diese Mitgliedschaft hat sich für uns alle im Nachhinein als sehr positiv erwiesen.

Seitdem sind wir auch die „Regionalgruppe Modulbau Berlin-Brandenburg“ im AKTT. Trotzdem sind wir immer noch einfach nur eine Interessengemeinschaft, wir wollen kein Verein sein oder werden. Für uns gibt es im Grunde nur drei Regeln, an die wir uns aber sehr genau halten: Wir bauen unsere Module nach der AKTT-Norm, bei uns kann jeder Mitglied werden, er oder sie muss nur Spaß an Modelleisenbahnen haben, und wir fahren unsere Züge mit digitaler Steuerungstechnik, um einen reibungslosen Zugverkehr zu gewährleisten.

Analog gesteuerte Züge haben auf unserer Anlage leider „Fahrverbot“. Aber wir fahren „bunte Züge“, wir halten uns nicht an Epochen, und deshalb findet man auf unserer Anlage auch immer mal wieder einen ICE, der in voller Fahrt gerade eine Dampflok der Baureihe 52 überholt, die vor einen Güterzug gespannt ist.

IMG_3386 (Medium)Und wir sind auch eine bunt gemischte Gruppe von Menschen aller Altersgruppen. Bei uns bedienen auch Kinder und Jugendliche unsere Anlage oder auch nur Teile davon.

Wir können uns voll und ganz auf unsere Jungs verlassen. Und erst recht auf unsere Mädchen.

Bei unserer Gründung waren wir 10 Leute und hatten insgesamt 7 Module. Heute besteht unsere Anlage aus rund 60 Modulen mit sehr unterschiedlicher Ausgestaltung. Unsere Gruppe ist seit ihrer Gründung auf insgesamt mehr als 20 Mitglieder angewachsen und in diesen vier Jahren haben wir viel erlebt.

Denn schon wenige Monate nach der Gründung hatten wir festgestellt, dass es uns einfach nicht genügt, wenn wir uns nur ein paar Mal im Jahr treffen, um die Anlage aufzubauen. Wir wollten uns häufiger treffen, wir wollten unsere Anlage öfter „in Aktion“ sehen, vor allem aber wollten wir unsere Anlage auch anderen Modelleisenbahnfreunden zeigen.

Und wo und wie klappt dies am besten? Wir beschlossen also, mit unserer Anlage in Zukunft auch an Ausstellungen teilzunehmen. Dafür musste sie aber unbedingt noch weiter ausgebaut werden.

Denn schon vier Monate nach unserer Gründung hatten wir bereits die erste Einladung zur Teilnahme an einer Ausstellung erhalten.

Aber wir hatten zu diesem Zeitpunkt nur sieben Module. Es stand uns also noch eine Menge Arbeit bevor, die erst einmal bewältigt werden musste. Im Lauf der dann folgenden Jahre wuchs unsere Anlage weiter. Und inzwischen konnten wir sie auf zahlreichen Ausstellungen zeigen.

Ausführliche Berichte mit vielen, vielen Fotos und Videos zu allen Ausstellungen – nach Jahren geordnet – finden Sie in der Rubrik „Fotos und Videos“.

 

 

 

Sollten Module und Digitaltechnik nicht im Vordergrund stehen, so kommt gelegentlich es auch mal vor, dass wir mal was Anderes – eine Grilltag – organisieren, bzw. andere Orte der Moba-Welt in Augenschein nehmen. Dann lassen wir uns auf größerer Spurweite „frische Luft um die Nase wehen“.

Treff im Eisenbahnpark in Wendisch-Rietz

Grillfest bei einem Modulaner unserer Regionalgruppe

Grilltag 2017

Wir wünschen weiterhin viel Spaß beim Stöbern auf unserer Webseite.

Ihre Regionalgruppe Modulbau Berlin-Brandenburg.